Interview des Monats

Bereits Ende Januar ahnte der Vorstand der HanseMerkur, dass das damals hierzulande noch unbekannte Virus, das in China grassierte, bald Auswirkungen auch auf den eigenen Geschäftsbetrieb haben könnte, wie Vorstandschef Eberhard Sautter auf der Bilanzpressekonferenz vor kurzem erläuterte. Deshalb wurde das ganze Unternehmen konsequent auf Heimarbeitsfähigkeit umgestellt - nicht zwingend notwendige Dienstreisen und interne Meetings wurden abgesagt und umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter ergriffen. Schließlich arbeiteten mehr als 900 von ihnen zuhause, wo sie sich in ein Zeiterfassungssystem einwählen konnten, 100 vor Ort. Mittlerweile sind wieder 300 Mitarbeiter ständig an ihrem Arbeitsplatz. Mit Vorstandsmitglied Eric Bussert sprach Versicherungspraxis24 darüber, wie die Rückkehr zur Normalität aussieht und wie sich die Erfahrungen, die Unternehmen und Mitarbeiter während der Pandemie gemacht haben, zukünftig auf die Gestaltung der Arbeitswelt auswirken könnten. Mehr...

 

 

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Thema der Woche

BaFin - Kritik berechtigt?

Die Wirecard-Affäre hat zu massiver Kritik an der Kontrollfunktion der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin geführt. Schon lange vor dieser, das Image Deutschlands zweifellos massiv schädigenden Affäre, gab es viel Kritik an der Tätigkeit der BaFin. Wir haben einige für Berater und Vermittler von Kapitalanlagen wichtige aktuelle Aspekte herausgearbeitet.

Lesen Sie mehr in unserem aktuellen Thema der Woche.

Aktuelle News

  • 07.08.2020 Schadenversicherung

    BGH zur Reichweite der Haftung des Halters eines Anhängers

    Wird ein auf einem Parkplatz innerhalb des Verkehrsraums abgestellter Sattelauflieger gegen einen Pkw geschoben, kommt eine Halterhaftung wegen des "Betriebs" des Aufliegers in Betracht. Denn in diesem Fall verwirklicht sich die aus der Konstruktion des Anhängers resultierende Gefahr einer unkontrollierten Bewegung durch Windeinfluss. Diese wird durch ein Abstellen des Aufliegers nicht beseitigt. Das hat der BGH mit Urteil vom 11.02.2020 - VI ZR 286/19 entschieden.

  • 06.08.2020 Recht

    BGH: Verneinung der Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltskosten für Anspruchserhebung gegen eigenen Unfallversicherer

    Außergerichtliche Rechtsanwaltskosten für die Anmeldung des Versicherungsfalles beim eigenen Versicherer sind in der Regel nicht ersatzfähig, selbst dann, wenn für den komatösen Geschädigten eine Betreuerin handelt. Das hat der BGH mit Urteil vom 26.05.2020 - VI ZR 321/19 entschieden.

  • 03.08.2020 Schadenversicherung

    Bundessozialgericht: Wegweisung zum versicherten Arbeitsunfall

    Ein Wegeunfall ist in der gesetzlichen Unfallversicherung auch dann versichert, wenn sich ein Beschäftigter nicht von seiner Wohnung aus, sondern von einem anderen Ort zur Arbeit begibt. Voraussetzung ist allerdings, dass er sich dort zuvor mindestens zwei Stunden aufgehalten hat. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 30.01.2020 - B 2 U 20/18 R hervor.

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