Interview des Monats

Die VersicherungsPraxis24 im Gespräch mit:

 

 

Stefan Warislohner, Videographics Ingenieurgesellschaft mbH

 

und

 

Jörg Kerschberger, Underwriter Luftfahrtversicherung Delvag

 

Bessere Schadenaufklärung durch Inspektionsflüge

Autorin: Susanne Görsdorf-Kegel

Ein relativ neues Angebot, das erweiterte Möglichkeiten für die Schadenermittlung und Prävention bietet, sind Inspektionsflüge mithilfe von Drohnen oder Coptern. Allerdings gibt es dabei eng gefasste Grenzen, außerdem müssen auch diese unbemannten Flugzeuge versichert werden. Über die Chancen und Risiken, die das mit sich bringt, sprach VersicherungsPraxis24 mit Stefan Warislohner von der Videographics Ingenieurgesellschaft mbH und Jörg Kerschberger, Underwriter Luftfahrtversicherung bei der Delvag.

Herr Warislohner, Herr Kerschberger, was können Inspektionsflüge bei der Schadenermittlung und Prävention im Rahmen der Arbeit von Versicherungsunternehmen leisten?

Warislohner: Aus hochaufgelösten Luftbildern lassen sich nicht nur punktgenau Details erkennen, sondern auch hochgenaue, exakt georeferenzierte 3D-Modelle und Orthoansichten generieren, die dann beispielsweise direkt in CAD-Systeme importiert werden können. Neben maßstäblichen Bildern lassen sich viele relevante Daten wie z.B. Abmessungen von Gebäudeschäden oder Unwetterschäden in Land und Forstwirtschaft ermitteln und dokumentieren. Für die Prävention und Früherkennung von Schäden an Bauwerken lassen sich durch regelmäßige Inspektionsflüge nicht nur Veränderungen erkennen und dokumentieren, sondern mithilfe einer Infrarot-Wärmbildkamera am Copter auch verborgene Schäden im Frühstadium diagnostizieren – z.B. Undichtigkeiten in einem (Flach-) Dach. Regelmäßige Inspektionsflüge und die Weiterverarbeitung bzw. Auswertung der gewonnen Daten bilden eine solide Datenbasis zur Unterstützung der Risikobewertung für Versicherungsunternehmen und können einen maßgeblichen Beitrag zur Schadenprävention leisten.

Kerschberger: Der Einsatz von Inspektionsflügen im Rahmen der Schadenermittlung ist natürlich stark spartenabhängig. Häufig werden Drohnen aktuell bei Schadenfällen im Bereich der Sachversicherung eingesetzt. Das klassische Beispiel wäre hier die Aufnahme eines Gebäudeschadens. Gerade bei Schäden an Dächern bietet sich der Einsatz einer Drohne natürlich an. Aber auch bei uns als speziellem Luftfahrt-und Transportversicherer ist ein Einsatz einer Drohne für Inspektionsflüge im Rahmen der Schadenermittlung durchaus denkbar. Nehmen wir beispielsweise einen Blitzeinschlag bei einem Verkehrsflugzeug: Während man hier früher in recht aufwendiger Art und Weise ein Gerüst am Flugzeug aufbauen musste, um die Schäden an der Oberseite des Rumpfes und der Tragflächen zu begutachten, kann dieser Arbeitsschritt heute wesentlich schneller und kostengünstiger mithilfe eines Inspektionsfluges übernommen werden. Auch im Bereich der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen bietet sich ein Inspektionsflug gegebenenfalls an, um sich einen schnellen Überblick über die Unfallstelle zu verschaffen. Denken Sie hier z.B. an den Absturz eines Luftfahrzeuges in unwegsamem Gelände wie im Gebirge. Hier kann es unter Umständen sehr aufwendig und schwierig sein, schnell an die Unfallstelle zu gelangen. Durch den Einsatz einer Drohne ist es möglich, sich unmittelbar einen ersten Überblick der Unfallstelle zu verschaffen. Im Bereich der Prävention setzen aktuell schon einige Flughafengesellschaften Drohnen für Inspektionsflüge zur Überwachung der Grünflächen auf und rund um den Flughafen ein. Ziel ist es, der Ansiedlung verschiedenster Tierarten – insbesondere aber der von Vögeln – entgegenzuwirken. Gerade bei einem Zusammenstoß zwischen Luftfahrzeugen und Vögeln kommt es immer wieder zu erheblichen Beschädigungen an Flugzeugen.

Mit welchen Kosten muss man rechnen, wenn man auf Inspektionsflüge mit Drohnen zurückgreift?

Warislohner: Der Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge ist im Gegensatz zur bemannten Luftfahrt erheblich günstiger. Die Kosten eines Drohneneinsatzes variieren in Abhängigkeit von der gestellten Aufgabe und der Flugumgebung. Das macht sich in erster Linie bei der Missionsplanung und dem Zeitaufwand vor Ort bemerkbar. Dazu kommt dann noch der Aufwand für die Datenverarbeitung. Als Anhaltspunkt für die Kosten dient hier sicherlich der Vergleich mit Ingenieursdienstleistungen. Die Gesamtkosten verteilen sich in der Regel grob je zur Hälfte auf die Befliegung und auf die Datenauswertung. Je nach Aufgabenstellung sollte mit Kosten zwischen 600 und 1.000 EUR am Tag zuzüglich Anfahrtskosten und Mehrwertsteuer gerechnet werden.

Kerschberger: Da die Einsatzgebiete von Drohnen zur Schadenermittlung in unserem Bereich aktuell noch relativ beschränkt sind, unterhalten wir bei uns im Unternehmen keine eigene Drohne für Inspektionsflüge. Wir greifen hier bei Bedarf auf professionelle Dienstleister zurück, bei denen eine geeignete Drohne inklusive eines erfahrenen Drohnenpiloten gemietet werden kann. Die Kosten sind hier in erster Linie vom benötigten Zeitaufwand der Film- und Dokumentationsaufgaben sowie der dafür eingesetzten Drohne abhängig.

Und was muss dabei unter rechtlichen Aspekten beachtet werden?

Warislohner: Im April 2017 wurde der Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) grundlegend neu geregelt. Die neue Luftverkehrsordnung wurde durch die jeweiligen Landesluftfahrtbehörden in den meisten Bundesländern zum Jahreswechsel 2017/18 umgesetzt. Dadurch wurden die Einsatzmöglichkeit für den professionellen Drohnenbetrieb deutlich gestärkt und Ausnahmegenehmigungen erleichtert. Allerdings ist seit Oktober 2017 dafür der sog. Kenntnisnachweis, der auch als „Drohnenführerschein“ bekannt ist, erforderlich. Um diesen zu erhalten, muss eine schriftliche Prüfung zu zahlreichen Aspekten des Luftrechts und der Luftfahrt erfolgreich absolviert werden.

Kerschberger: Hier müssen wir zwischen den gesetzlichen Mindestanforderungen in Bezug auf die Versicherung auf der einen Seite und den haftungsrechtlichen Aspekten auf der anderen Seite unterscheiden. Der Gesetzgeber hat Drohnen gemäß dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) als Luftfahrzeug deklariert. Dies hat zur Folge, dass der Abschluss einer Halter-Haftpflichtversicherung für Drohnen in Deutschland eine Pflichtversicherung ist.

Ist das nach Ihren Erfahrungen bereits allgemein bekannt?

Kerschberger: Leider wird dies aus unserer Sicht nicht immer ausreichend kommuniziert, weshalb davon auszugehen ist, dass viele „Hobbypiloten“ aktuell ohne den vorgeschriebenen Versicherungsschutz unterwegs sind. Eine zentrale Meldestelle für Drohnen, bei der auch der vorgeschriebene Versicherungsschutz nachgewiesen werden muss, existiert aktuell leider noch nicht. Die Höhe der vorgeschriebenen Mindestversicherungssumme ist ebenfalls im Luftverkehrsgesetz (LuftVG) geregelt und richtet sich bei Luftfahrzeugen nach dem jeweiligen Abfluggewicht. Drohnen fallen hier in die niedrigste Kategorie (Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von weniger als 500 kg) und müssen einen Mindestversicherungsschutz in Höhe von 750.000 Sonderziehungsrechten (SDR) – was aktuell in etwa 900.000 EUR entspricht – nachweisen. In Bezug auf die haftungsrechtlichen Aspekte ist besonders wichtig zu erwähnen, dass das Betreiben von Luftfahrzeugen in Deutschland der sogenannten Gefährdungshaftung unterliegt. Dies bedeutet: Im Schadenfall ist es in Bezug auf die Haftung völlig unerheblich, ob der Schaden durch den Drohnenpiloten schuldhaft verursacht wurde oder nicht. Die Haftung des Betreibers der Drohne ist schon alleine aufgrund der Inbetriebnahme des Luftfahrzeuges gegeben. Erst ab einer Schadenhöhe von über SDR 750.000 ist eine Exkulpation des Schadenverursachers möglich.

Welche Versicherungen kommen dabei infrage?

Kerschberger: Die Regulierung eines Schadens gemäß Gefährdungshaftung ist im Rahmen einer speziellen Luftfahrt-Halter-Haftpflichtversicherung immer gegeben. Zunehmend schließen jedoch auch immer mehr Privathaftpflichtversicherer Drohnen im Rahmen ihrer Bedingungen ein, solange eine reine private Nutzung der Drohne vorliegt. Hier würden wir Drohnenpiloten stets empfehlen, sicherzustellen, dass der Einschluss der Drohne immer auf Basis der Gefährdungshaftung erfolgt, da Privathaftpflichtversicherer grundsätzlich nach dem Prinzip der Verschuldungshaftung regulieren. Ein gutes praktisches Beispiel für die Bedeutung der beiden unterschiedlichen Haftungsgrundlagen wäre ein Dritthaftpflichtschaden, verursacht durch eine Drohne, welche aufgrund einer plötzlich auftretenden Windböe – und somit ohne Verschulden des Drohnenpiloten – zum Absturz gebracht wird. Abschließend wären bei den rechtlichen Aspekten noch die Verkehrsvorschriften, welche vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Jahr 2017 erlassen wurde, zu erwähnen. Hier wird insbesondere geregelt, in welchen Bereichen Drohnen geflogen werden dürfen und was hierbei speziell zu beachten ist. Beispielsweise ist laut Verordnung jede Drohne mit einem Gewicht von über 0,25 kg mit einer Namensplakette zu versehen. Bei einem Gewicht von über 2 kg ist zudem ein Kenntnisnachweis des Steuerers der Drohne zu erbringen.

Wie sehen Sie die Chancen und die Kosten-Nutzen-Relation von Inspektionsflügen aus Sicht der Versicherer?

Kerschberger: Wie gesagt, ist das stark von der Versicherungssparte abhängig. In den bereits angesprochenen Bereichen ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall von einer deutlich positiven Kosten-Nutzen-Relation auszugehen. Sofern die Drohnentechnologie noch weiter entwickelt wird und zukünftig auch Flüge außerhalb Sichtweite – was aktuell nur sehr beschränkt und unter relativ hohen Auflagen erlaubt ist – mit geringeren Einschränkungen möglich sein werden, ist davon auszugehen, dass Inspektionsflüge im Rahmen der Schadenermittlung verstärkt zum Einsatz kommen werden.

Wie groß ist bei Ihrem Unternehmen die Nachfrage aktuell und bei welchen Schäden und Größenordnungen werden Inspektionsflüge bisher real eingesetzt?

Warislohner: Die Nachfrage ist aktuell groß und zeigt eine steigende Tendenz. Neben unseren Kerngeschäften, der thermografischen Überprüfung von Photovoltaikanlagen und der Luftbild-Photogrammetrie zur Erstellung von hochgenauen 3D-Modellen und Orthoansichten, haben wir derzeit Anfragen z.B. aus der chemischen Industrie für verschiedenste Inspektionsaufgaben, darunter die Generierung von Bilddaten im Rahmen der Digitalisierung und Industrie 4.0, regelmäßige Bestandsaufnahmen, Bauüberwachung und vieles mehr. Zudem kommen immer wieder Anfragen im Bereich der Gasdetektion z.B. zur Überwachung von Gaspipelines. Auch hier ist es nur eine Frage der Zeit bis drohnen-taugliche leichte wie hochsensible Detektoren verfügbar sind.

Ein Mitbewerber von Ihnen hat sich mittlerweile aus diesem Geschäft wieder zurückgezogen – halten Sie es trotzdem für zukunftsträchtig?

Warislohner: Unbemannte Luftfahrzeuge und die damit getragenen Kameras und Sensoren gewinnen für die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Ob autonomes Fahren oder Gebäudemanagement: Integrierte und vernetzte Daten, die die Realität präzise und aktuell abbilden, sind eine wesentliche Voraussetzung! Der Mitbewerber, den Sie hier ansprechen, hat grundsätzlich eine andere Geschäftsausrichtung, auf die er sich, nicht zuletzt aufgrund der großen Nachfrage, stärker konzentrieren möchte. Während in der Vergangenheit Drohnenpiloten ihre Dienste sehr breit angeboten haben, geht der Trend zunehmend zur Spezialisierung. So stellen Filmaufnahmen völlig andere Anforderungen an die Technik und das Hintergrundwissen des Anbieters. Als Ingenieurbüro sind wir vor allem an den technisch-wissenschaftlichen Möglichkeiten interessiert und da ist der Drohnenbetrieb nur ein, wenn auch essentiell wichtiger Teil unseres Geschäftsmodells. Wir bieten unseren Kunden, wenn und wo immer möglich, Gesamtlösungen an. Neben der Befliegung und der optimalen Aufnahme von Daten ist vor allem die Weiterverarbeitung der Luftbilder zu Messbildern, Modellen und CAD-tauglichen Formaten oder die Auswertung von Thermogrammen unser Schwerpunkt. Dafür machen wir keine Fernsehfilme.

Wir haben es ja bereits angesprochen, dass die Drohnen, die bei den Inspektionsflügen eingesetzt werden, versichert werden müssen. Was muss dabei konkret beachtet werden und welche Standards gibt es bei den Konditionen?

Warislohner: Hier sprechen Sie einen ganz wichtigen Aspekt an: Jede Drohne, also jedes unbemannte Luftfahrzeug, so klein und leicht es auch sein mag, muss für etwaige Haftpflichtschäden versichert sein, sobald es Zugang zum Luftraum hat, also außerhalb der „vier Wände“ betrieben wird. Während das Thema Drohnen noch vor zwei Jahren in der Versicherungswirtschaft wenig Beachtung fand, gibt es inzwischen viele Angebote für eine Drohnenhaftpflichtversicherung. Während viele Versicherungsgesellschaften Drohnen mittlerweile bis maximal fünf Kilogramm in die Unternehmenshaftpflicht einschließen, müssen schwerere Drohnen jeweils separat über eine Luftfahrthaftpflichtversicherung versichert werden. Die Deckungssumme in der Haftpflicht muss, soweit mir bekannt, mindestens 1 Mio. EUR betragen. Unsere Arbeitsgeräte sind, analog zu unserer Unternehmenshaftpflicht, mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR versichert, von vorne herein also ausgerichtet an Einsätzen in der Industrie.

Kerschberger: Es gibt hier verschiedene Risikoparameter nach denen Versicherer die Prämie festlegen: Zum einen wird unterschieden, ob die Drohne für rein private oder gewerbliche Zwecke genutzt wird. Die Prämien sowie Auflagen für die gewerbliche Nutzung sind in der Regel immer etwas höher. Zum zweiten richtet sich die Prämie nach der gewünschten Versicherungssumme. Diese beginnt mit der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestversicherungssumme von 1 Mio. EUR (aktuell 900.000 EUR, aber aufgrund der Währungskursschwankungen aufgerundet). Alternativ bieten wir unseren Kunden noch eine Versicherungssumme in Höhe von 1,5 sowie 3 Mio. EUR an. Wichtig bei der Risikobewertung ist natürlich immer auch der Einsatzzweck der Drohne. Erfahrungsgemäß wird der Großteil der Drohnen in Deutschland für reine Film- und Fotoflüge eingesetzt. Angefangen von der Filmproduktionsfirma, die die Drohne für die Aufnahmen einzelner Filmsequenzen nutzt, bis hin zum Hersteller von Windkraftanlagen, der jeden einzelnen Bauabschnitt der Anlage mithilfe der Drohne kontrolliert und dokumentiert.

Film- und Fotoflüge sind der Standard und in der Regel unproblematisch zu bewerten. Schwieriger wird es, wenn Drohnen zum Beispiel für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden und für sogenannte Sprüh- und Streuflüge zum Einsatz kommen. Hier müssen besondere Vorschriften laut Luftverkehrsgesetz (LuftVG) beachtet werden, sodass die Versicherung derartiger Einsätze bei uns nur gegen einen Prämienzuschlag sowie zusätzlich speziell für diesen Zweck zugrunde gelegten Versicherungsbedingungen möglich ist. Gleiches gilt für den Einsatz von Drohnen durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Typisches Beispiel wäre hier z.B. der Einsatz einer Drohne durch die Polizei zur Aufnahme eines Verkehrsunfalles auf einer Autobahn. Während das Fliegen mit Drohnen über Autobahnen normalerweise nicht erlaubt ist, ist dies im Rahmen eines BOS-Einsatzes jedoch möglich. Auch hier gilt, dass die Mitversicherung solcher Risiken nur durch einen Prämienzuschlag sowie speziellen Versicherungsbedingungen möglich ist. Ein Problem, das sich den Versicherern aktuell stellt, ist, dass die Versicherung von Drohen ja noch eine relativ neue Sparte ist, sodass hier auf keine aussagekräftigen Schadendaten der Vergangenheit zurückgegriffen werden kann und somit eine echte Risikobewertung – welche zur Festlegung einer risikogerechten Prämie eigentlich notwendig wäre – nur sehr begrenzt möglich ist.

Wie sieht nach Ihren Erfahrungen die Marktsituation aus – ist es schwierig, Versicherungsschutz für die Drohnen zu bekommen oder gibt es genügend Angebote und Wettbewerb?

Warislohner: Der Versicherungsschutz für Drohnen, unabhängig davon, ob diese gewerblich oder privat eingesetzt werden, ist mittlerweile unkompliziert und schnell zu bekommen. Nicht zuletzt Verbände, wie z.B. der UAV-DACH, der größte deutschsprachige Verband für unbemanntes Fliegen, haben dazu einen großen Beitrag geleistet, damit dieses Thema auch bei den Versicherern gehört wird. Daneben bieten auch Luftfahrtunternehmen, wie z.B. die Lufthansa Versicherungsdienstleistungen für Drohnen an. Neben der Haftpflicht wird aber auch eine Kaskoversicherung mit zunehmenden Wert der Flugplattform und der daran installierten Technik bedeutsam. Namhafte Hersteller bieten mittlerweile für ihre Serienprodukte komplette Austauschversicherungen an, die oft aber teurer sind als eine Kaskoversicherung mit geringem Selbstbehalt bei einem Versicherungsunternehmen. Und als Unternehmer und gewerblicher Pilot ist man auf seine Arbeitsgeräte täglich angewiesen. Im Schadenfall ist da der Selbstbehalt das kleinste Problem!