Aktuelles

13.09.2016

Unfallversicherung zahlt Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer

Sofortmaßnahmen an einem Unfallort können Leben retten. Grund genug, sich zum betrieblichen Ersthelfer ausbilden zu lassen - zumal Unternehmen nach dem Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet sind, Beschäftigte zu benennen, die für Aufgaben wie die Erste Hilfe verantwortlich sind. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt die Ausbildung.

Hand aufs hoffentlich gesunde Herz: Wie lange liegt die letzte Erste-Hilfe-Ausbildung bereits zurück? Wer weiß, was bei einem Schlaganfall, Bewusstlosigkeit oder einer Verletzung zu tun ist, kann schnell die richtigen Maßnahmen in die Wege leiten. Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 10. September weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG darauf hin, dass sie die Kosten eines solchen Lehrgangs im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen für versicherte Arbeitnehmer übernimmt.

Im vergangenen Jahr hätten rund 200.000 Versicherte der VBG das Angebot von Aus- und Fortbildungen zum Ersthelfer wahrgenommen. Der Kurs läuft über neun Unterrichtseinheiten von jeweils 45 Minuten. Darin lernen die Teilnehmer zahlreiche Handlungsweisen, die sie bei Notfallsituationen am Arbeitsort anwenden können. Diese Kenntnisse und Fertigkeiten müssen anschließend alle zwei Jahre bei einer Fortbildung aufgefrischt werden. Die Ausbildungsstelle rechnet die Gebühren direkt mit der VBG ab. Bei einer genügend großen Teilnehmerzahl können die Kurse auch im Betrieb organisiert werden.

Fahrtkosten und Entgeltfortzahlungen muss der Arbeitgeber selbst zahlen. Er meldet interessierte Mitarbeiter direkt bei einer ermächtigten Ausbildungsstelle an. Nicht nur die VBG, auch alle anderen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung bilden Ersthelfer aus und zahlen die Lehrgangsgebühren. Eine Liste mit allen derzeit ermächtigten Ausbildungsstellen ist hier abrufbar.

Quelle: www.betriebsratspraxis24.de

Dieser Beitrag wurde erstellt von David Schahinian.