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26.05.2015

Maklerpools: Die Favoriten der unabhängigen Vermittler

In welchem Maße arbeiten Makler mit Pools zusammen und welche Qualitäten schätzen sie besonders an ihnen? Sowohl quantitativ als auch qualitativ steht die VEMA ganz oben in der Gunst der freien Vermittler. Das ergab die Studie "AssCompact Wissen - Pools und Dienstleister 2015", die in den vier Bereichen Vorsorge/Leben, Kranken, Komposit und Finanzen wissen wollte, mit wem Makler vorrangig Geschäfte machen und wie sie die Servicequalität der Anbieter einschätzen.

FondsFinanz und VEMA machen das meiste Geschäft

In quantitativer Hinsicht belegen vor allem FondsFinanz und VEMA in allen vier Bereichen vordere Plätze, stellte die Studie fest. In Vorsorge und Kranken hat die FondsFinanz ihre Spitzenstellung bestätigt, in den anderen beiden Sparten hat sie aufgeholt und konnte die Lücke zu den vor ihr Platzierten verringern. Im Kompositbereich ist die VEMA wie schon in den Vorjahren favorisierter Dienstleister, während im Anlagebereich BCA/BfV (Bank für Vermögen) den ersten Platz einnehmen. Großer Gewinner in den Bereichen Vorsorge/Leben und Kranken ist maxpool, der in beiden Fällen den dritten Platz belegt.

Diese Platzierung erreichten die Pools (Höhe des Geschäftsanteils):

Platzierung/Bereich

Vorsorge/Leben

Kranken

Komposit

Finanzanlagen

Platz 1

FondsFinanz (1)*

FondsFinanz (1)

VEMA (1)

BCA/BfV (4)

Platz 2

VEMA (3)

VEMA (3)

FondsFinanz (2)

FondsFinanz (2)

Platz 3

aruna (2)
maxpool (7)

maxpool (6)

ASC Assekuranz-
Service Center (/4)

Fondsnet (5)

* Klammerausdrücke: Vorjahresergebnis, Quelle: Studie "Pools und Dienstleister"

Komposit bietet größtes Potential

Zusätzlich wurden die Makler in Bezug auf zwölf Leistungskriterien befragt. Hier schnitt im Kompositbereich die VEMA ebenfalls hervorragend ab. Bei blau direkt schätzen die Vermittler vor allem die Unabhängigkeit, während in der Annahmepolitik aruna, ASC und germanbroker.net positiv hervorstechen. Auch über die Verteilung der Courtageeinnahmen auf die verschiedenen Sparten gibt die Studie interessante Aufschlüsse. Demnach nehmen die Makler und Mehrfachagenten

  • 46 % im Bereich Komposit,

  • 26 % im Bereich Vorsorge/Leben,

  • 16 % im Bereich Finanzanlagen,

  • 10 % im Bereich Kranken und

  • 2 % durch Sonstiges ein.

Als größte Risiken bei der Zusammenarbeit mit Pools nannten die gut 480 befragten Makler und Mehrfachagenten die mögliche Insolvenz oder Schließung eines Pools (70 %). Die Hälfte der Befragten befürchtet, dass es keine Freigabe zur Übertragung von Bestandsverträgen gibt, 38 % fühlen sich von möglichen Gebührenerhöhungen belastet.