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22.05.2015

Aspekte der Produktschutzversicherung

Mit einer Produktschutzversicherung können sich Unternehmen gegen finanzielle Nachteile im Zusammenhang mit versehentlichen Produktkontaminationen oder vorsätzlichen Produktmanipulationen versichern. Insbesondere ist die Produktschutzversicherung für Unternehmen aus Branchen, die beim Thema Produktsicherheit im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stehen, interessant. Dazu zählen etwa Hersteller oder Lieferanten von Verbrauchsgütern (z.B. Lebensmittel oder Kosmetikprodukte).

Der Kreis der Versicherer, die Produktschutzversicherungen anbieten, ist recht überschaubar, der Wettbewerb unter den Versicherern aber gleichwohl rege. Das zeigt sich sowohl bei den Prämien als auch bei den Versicherungsbedingungen einschließlich der wachsenden Zahl von Sonderklauseln und Zusatzvereinbarungen.

Neben den klassischen Rückrufkosten, die etwa durch die notwendige Benachrichtigung von Verbrauchern, die Überprüfung der betroffenen Produkte oder die Vernichtung kontaminierter Produkte entstehen, übernimmt eine Produktschutzversicherung z.B. auch Kosten für Öffentlichkeitsarbeit. Zudem deckt sie Vermögensschäden des Unternehmens wie z.B. einen entstandenen Ertragsausfall.

Mittlerweile erfassen die Bedingungen in vielen Produktschutzdeckungen auch den Fall, dass behördliche Verkaufsverbote wegen abstrakter Gesundheitsgefahren ausgesprochen werden. Schließlich können Unternehmen zusätzlich einen Deckungsbaustein zur Mitversicherung der Produkterpressung einschließen lassen.