Thema der Woche

Susanne Görsdorf-Kegel, freie Journalistin und Autorin

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Thema der Woche - Aktuell

Neue Chancen auch im Alter
12. KW 2017
Altersruhegeld: Unternehmer darf Geltendmachung des Ausgleichsanspruchs erschweren
11. KW 2017
Cyber-Versicherungen: Das Risikobewusstsein wächst
10. KW 2017
Sinn und Unsinn von geschlossenen Fonds
9. KW 2017
Kunden gegen Honorar beraten und Versicherer vertreten – Geht das wirklich?
8. KW 2017
Drahtseilakt: Haftungsfälle und -fallen für Makler
7. KW 2017
Betriebsrentenstärkungsgesetz: Warum Niedrigverdiener jetzt vorsorgen sollten
6. KW 2017
Langlebigkeit: Das unkalkulierbare Risiko für Versicherer?
5. KW 2017
Indexpolicen – die Lösung aller Probleme?
4. KW 2017
Provisionsabgabeverbot keine Marktverhaltensregel
3. KW 2017
Die neue Erbschaftsteuerregelung: Beratungsansatz bAV im Mittelstand
2. KW 2017
BKV-Vertrieb: Ein Beispiel aus der Praxis
1. KW 2017
Der Referentenentwurf zur IDD-Umsetzung
51. KW 2016
Das heiße Eisen: Wieviel Garantie braucht die bAV?
50. KW 2016
Wichtige Gesetzesänderungen zum Jahreswechsel
49. KW 2016
Finanzberater: Wie geht es nach dem Kurzcheck weiter?
48. KW 2016
Geschäftsführer werden ist nicht schwer, seine Altersversorgung behalten aber sehr
47. KW 2016
Verzicht auf ausreichende Beratung
46. KW 2016
Cyberkriminelle: Brandstifter des 21. Jahrhunderts
45. KW 2016
Finanzberater: Kurzcheck von Graumarktanlagen bzw. geschlossenen Fonds
44. KW 2016
Wirksamkeit von Vereinbarungen zur Vorauserfüllung des Ausgleichsanspruchs
43. KW 2016
Der Schleier lüftet sich: Die Betriebsrentenreform kommt
42. KW 2016
Vorsorgevollmacht: Was Berater wissen sollten
41. KW 2016
Ist "Run Off" wirklich kein Beraterthema?
40. KW 2016
Digitalisierung und Datenschutz
39. KW 2016
BAG konkretisiert die Anforderungen für Eingriffe in die Versorgungszusage
38. KW 2016
Spezialisierung: Lohnt sich für Makler der Gang in die Nische?
37. KW 2016
Maklerspezialisierung: „Lieber ein Stück vom Kuchen, als gar kein Kuchen“
36. KW 2016
Schadenregulierung keine Nebenleistung der Maklertätigkeit
35. KW 2016
Handlungsbedarf für Arbeitgeber: Reduktion der Einstandspflicht des Arbeitgebers bei Eigenbeiträgen in der bAV
34. KW 2016
CHARTA-Qualitätsbarometer: Die Favoriten der Makler
33. KW 2016
Streitfrage: ETF oder Publikumsfonds, was ist besser?
32. KW 2016
Kein Vermittlungshonorar bei unterbliebener Aufklärung über Frühstornorisiken
31. KW 2016
Aus Berlin: Zwischenstand zur bAV-Reform
30. KW 2016
Der Weg der Lebensversicherung
29. KW 2016
Jugendstudie: Kein Bock auf Altersvorsorge
28. KW 2016
Makler ohne Befugnis zur Ausübung des Rechtsanspruchs beim Tarifwechsel
27. KW 2016
Richtig Rechnen beim Versorgungsausgleich: Historisches Urteil des Bundesgerichtshofs
26. KW 2016
Harte Zeiten für Vermittler
25. KW 2016
Verbeitragung von Abfindungen in der bAV wird neu geregelt
24. KW 2016
Wie geht es weiter, wenn der Agentur-Chef ausfällt?
23. KW 2016
Vorformulierte dreijährige Kündigungsfrist unwirksam
22. KW 2016
Versicherungen für Profis und andere Sportler
21. KW 2016
Die neue ImmVermV – Mehr Be- als Entlastung?
20. KW_2016
Bestandspflegeprovision kein Vermittlungsentgelt
19. KW_2016
Quo Vadis bAV - Wege, Irrwege, Holzwege und Kärrnerarbeit
18. KW_2016
Baufinanzierungsboom - Betongold statt Nullrendite!?
17. KW_2016
Kommentar zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie – persönlich und deutlich
16. KW_2016
Falsche Angaben zum Gesundheitszustand begründen Mitschuld
15. KW_2016
bAV: Berlin lupft den Schleier nur zögerlich - BMAS plant Paradigmenwechsel?
14. KW_2016
Optimale Vorbereitung auf die IHK-Sachkundeprüfung nach § 34i GewO
13. KW_2016
Finanzberatung ohne § 34f GewO: Wollen Sie Tippgeber eines Fintech werden?
12. KW_2016
Versicherungsvertreter, die Makleraufträge vermitteln
11. KW_2016
Das Outsourcing bei GGF
10. KW_2016
Was bedeutet Solvency II für Makler
09. KW_2016
Neue Tarifwechselleitlinien für die PKV in Kraft
08. KW_2016
Bedeutung von Freiwilligkeitsvorbehalten für Zuschusszusagen via Intranet
07. KW_2016
Der Mühe Lohn oder über das Finden der Betriebsrente
06. KW_2016
Psychische Erkrankungen nehmen dramatisch zu – BGM als Lösung?
05. KW_2016
Warum müssen Wirtschaftsprüfer keine Plausibilitätskontrolle durchführen
04. KW_2016
Vorbehalt der außerordentlichen Kündigung
03. KW_2016
Die eigene Lebenserwartung wird chronisch unterschätzt
02. KW_2016

Thema der Woche - Archiv

Archiv 2015

 

Archiv 2014

 

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Neue Chancen auch im Alter

Laut einer aktuellen Generationenstudie hat sich das Selbstbild der über 65-Jährigen im Vergleich zu früheren Generationen deutlich gewandelt. Die aktive Teilhabe am Leben ist selbstverständlich. Auch mit dem materiellen Rahmen sind die meisten zufrieden.

In früheren Generationen war man mit 65 Jahren bzw. dem Rentenbeginn nach eigener Einschätzung und aus Sicht der Gesellschaft alt und es war nicht ungewöhnlich, dass man zu diesem Zeitpunkt schon in ein – wie es damals hieß – Altersheim zog und sich total versorgen ließ. Die Mehrzahl derjenigen, die heute in diesem Alter sind, würde bei einem derartigen Ansinnen wohl schreiend davon laufen. Wie die vor kurzem veröffentlichte „Generali Altersstudie 2017“ zeigt, finden 36 %, dass frei nach Hermann Hesse „jede Lebensstufe blüht“ und auch das Alter neue Chancen bietet. 37 % sehen allerdings vor allem Beschwerden und Mühen. Grundlage der Studie ist eine persönlich-mündliche Befragung von 4.100 Bundesbürgern im Alter zwischen 65 und 85 Jahren durch das Institut für Demoskopie Allensbach.

Positive Bilanz

Mit ihrem bisherigen Leben ist eine deutliche Mehrheit von 70 % aber zufrieden, 15 % sind sogar sehr zufrieden. Lediglich 1 % gab an, gar nicht zufrieden zu sein. Auf einer Skala von null (gar nicht zufrieden) bis zehn (völlig zufrieden) lag der Durchschnittswert für die Beurteilung der aktuellen Situation bei 7,2, wobei 53 % Werte von acht bis zehn angaben. Alter scheint ohnehin ein relativer Wert zu sein, denn rund die Hälfte fühlt sich um 7,5 Jahre jünger als es dem eigenen kalendarischen Alter entspricht.

Dies drückt sich auch in der konkreten Gestaltung des Lebens aus. Den meisten Befragten scheint das Lebensmotto „Wer rastet, der rostet“ bewusst zu sein. 69 % der 65- bis 69-Jährigen und 38 % der 80- bis 85-Jährigen fährt immer noch Auto, im Durchschnitt haben 58 % der Befragten noch ein eigenes Fahrzeug.

40 % der 65- bis 85-Jährigen bewerten ihren Gesundheitszustand als uneingeschränkt positiv – allerdings ist dies auch davon abhängig, zu welcher sozialen Schicht man gehört. Während 52 % aus den höheren sozialen Schichten sich gesund fühlen, ist das nur bei 28 % derjenigen aus den unteren sozialen Schichten der Fall. 11 % mussten bereits die Erfahrung machen, auf Hilfe und Pflege durch andere angewiesen zu sein. Bei den über 80-Jährigen sind es 21 %. Fast ein Viertel der Befragten gaben an, regelmäßig Sport zu treiben, 21 % sind zumindest gelegentlich sportlich aktiv.

Bildquelle: @WavebreakmediaMicro - Fotolia.de

Verantwortung übernehmen

Ein Stück weit lassen sich Lebensgefühl und Gesundheitszustand sicher auch dadurch beeinflussen, dass man soziale Kontakte pflegt und sich für andere engagiert. Zwei Drittel der Befragten leben in einer Partnerschaft, 69 % haben einen festen Freundes- und Bekanntenkreis, drei Viertel vertrauen darauf, dass sie sich in einer schwierigen Lage auf ihre Kinder verlassen können. 42 % engagieren sich ehrenamtlich, wobei es dabei erhebliche regionale Unterschiede gibt.

Dem Internet steht rund ein Drittel aufgeschlossen gegenüber, 39 % fühlen sich mit den neuen Technologien allerdings überfordert. Dabei sind 60 % der Internetnutzer Männer, 40 % Frauen. 81 % haben einen hohen sozioökonomischen Status, 23 % einen niedrigen.

Zwei Drittel der 65- bis 85-Jährigen sind mit ihrer finanziellen Situation zufrieden, 10 % bezeichnen sie als sehr gut, 52 % als gut. Bei 6 % ist sie dagegen schlecht oder eher schlecht. Das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit durchschnittlich 2.410 EUR um 10 % über dem der letzten Befragung von 2013. Durchschnittlich sind die frei verfügbaren Mittel dabei um 20 % auf 628 EUR gestiegen, wobei die Spanne von 351 EUR bis 1.027 EUR reicht. Allerdings wird die wirtschaftliche Lage der älteren Menschen in Deutschland deutlich negativer eingestuft als die eigene Situation – 48 % gehen davon aus, dass die materielle Situation der meisten Gleichaltrigen eher mäßig ist, 31 % vermuten, dass es den meisten ihrer Altersgenossen schlecht geht.