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Aktuelles

11.02.2016

PKV verfehlt eigene Absatzerwartungen

Die Bestände der privaten Krankenversicherer in der Vollversicherung gehen zurück. Die Zahl der Vollversicherten ist nach Angaben des Verbandes der Privaten Krankenversicherung 2014 um 55.600 Versicherte auf 8.834.500 gesunken. Die aktuelle Bilanzanalyse 2003 bis 2014 des map-report Nr. 880 zeigt es deutlich: Die bereits seit drei Jahren anhaltende Erosion der Bestände in der Vollversicherung setzt sich fort und sowohl die Demografie als auch die steigende Versicherungs-Pflichtgrenze setzen der PKV deutlich zu.

Lediglich acht Gesellschaften haben ihre Bestände erhöhen können. In absoluten Zahlen bedeutet das:

  • Debeka Krankenversicherung (plus 29.602 Vollversicherte),

  • Huk-Coburg (plus 4.152 Vollversicherte),

  • Hanse Merkur (plus 1.932 Vollversicherte),

  • Axa (plus 1.495 Vollversicherte).

Überdurchschnittliche Beitragszuwächse verzeichneten dabei:

  • R+V-Krankenversicherung (plus 8,4 %),

  • Provinzial (plus 7,67 %),

  • Württembergische (plus 5,65 %),

  • LVM (plus 5,13 %).

Die meisten Kunden verloren haben:

  • DKV (minus 21.618 Vollversicherte),

  • Central (minus 21.618 Vollversicherte),

  • Allianz Private Krankenversicherung (minus 13.801 Vollversicherte).

Rückläufige Beitragsentwicklung

Die Beitragsentwicklung bei 6 der 10 größten Anbieter (DKV, Allianz, Signal, Central, Barmenia, Hallesche) sei rückläufig gewesen.

Auch bei der Pflegezusatzversicherung sieht der map-report die PKV hinter den Erwartungen zurückbleibend, auch wenn sich die Zahl der versicherten Personen um 4,5 % auf 2,46 Mio. Versicherte erhöht hat.

Problem der Ermittlung des Neugeschäftes

Der map-Report musste wiederum feststellen, dass die Unternehmen diesbezüglich mauerten. Insgesamt kann es marktdurchschnittlich nur sehr schwach gewesen sein, so die Einschätzung des map-report.