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Deutsche Versicherer: Imagekampagne erfährt positives Echo
Die aktuelle Imagekampagne der Deutschen Versicherer scheint in der Bevölkerung auf positive Resonanz zu treffen. Das zeigt die aktuelle Werbewirkungsstudie "AdTracker Assekuranz" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics.
Für die Studie wurden 2.200 Bundesbürger ab 16 Jahren zur Werbeerinnerung und Werbewirkung der Kampagne befragt.
"Gut, dass es Versicherungen gibt" - so lautet der Claim der millionenschweren Imagekampagne der Deutschen Versicherer, mit der sich die nationalen Assekuranzen positiv positionieren wollen. Auf Akzeptanz seitens der Bevölkerung scheint die Kampagne zu treffen. Die Befragungsergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass die deutschen Versicherungsnehmer insbesondere die Qualität der Kampagne in Sachen Verständlichkeit und Passung zu Versicherungsprodukten überdurchschnittlich positiv bewerten. Die Kampagne wird als stimmige Gesamtkomposition verstanden, die auf Basis von persönlichen Erzählungen eine verständliche Botschaft vermittelt. Insgesamt beurteilen mehr als zwei Drittel aller Befragten (70 %) die Kampagne positiv, ein Drittel ist von TV-Spots und Werbeclaim sogar "begeistert". Am 25. Dezember 2009 wurde die Kampagne gestartet, die Messung der Werbeerinnerung bei gestützter Abfrage lag im Januar 2010 bei 18 %.
Einen kleinen Dämpfer gibt es dennoch, denn hinsichtlich der Faktoren Einzigartigkeit, Glaubwürdigkeit sowie Attraktivität wird die Kampagne von der Bevölkerung eher als "durchschnittlich" eingestuft. Etwa 30 % der Befragten können mit der Kampagne nicht viel anfangen: Langweilige TV-Spots, wenig Einzigartigkeit, das Fehlen von klaren Zusammenhängen und das Problem der Glaubwürdigkeit - das Urteil der Bundesbürger fällt in dieser Hinsicht negativ aus.
Im Vergleich zu Werbekampagnen einzelner deutscher Versicherungsunternehmen, die YouGovPsychonomics regelmäßig mit dem Werbe- und Markentracking "AdTracker Assekuranz" untersucht, schneidet die Gesamtkampagne durchaus positiv ab. Dies zeigt auch die Befragung der "Nichtkenner" der Kampagne "Gut, dass es Versicherungen gibt". Die Mehrheit der befragten Personen, die bisher nichts von der Kampagne gehört hatten, bewertet einen kollektiven Auftritt aller deutschen Versicherer als positiv, der Rest äußert sich neutral bis kritisch.
Das Ziel der Kampagne ist indes eindeutig: Den Rezipienten soll mit Geschichten aus dem Leben verdeutlicht werden, dass Versicherungen für den Alltag von besonderer Relevanz sind. Ob die Kampagne langfristig gesehen das Image der Branche aufwertet, Vertrauen schafft und schlussendlich für einen Branchenaufschwung sorgt, gilt es nach Einschätzung der YouGovPsychonomics AG auch weiterhin zu prüfen.
Dieser Beitrag wurde erstellt von Alexander Tanner.



